Abstract
Der Beitrag zeigt auf, dass eine sprach- und diversitätssensible Schulhauskultur ein tragfähiges Fundament sein kann, um die Schule für Alle zu einem sicheren Lernraum gegen Diskriminierung zu gestalten. Eine der Grundfunktionen von Bildung und Schule ist es, Lernenden soziale Teilhabe zu ermöglichen – im Schulhaus und in der Gesellschaft. Dafür müssen sich Schulleiter*innen und Lehrpersonen einsetzen. Sie stehen in der Verantwortung ihre Schulhauskultur, ihr alltägliches Tun (in Bezug) auf nicht diskriminierende Führungs-, Lehr- und Lernpraktiken hin, zu überprüfen. Dazu gehört, sich alltäglich mit der Frage auseinanderzusetzen, welche normativen Vorstellungen und Selbstverständlichkeiten gewisse Lernende und Lehrende privilegieren und inwiefern dies dem Auftrag der Schule zu integrieren und qualifizieren widerspricht.

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