Abstract
Rassismus stellt nicht bloß ein Randphänomen dar, sondern findet sich täglich in gesellschaftlichen Diskursen, Institutionen und Kulturen. Aus wissenschaftlicher Sicht stellt sich somit die Aufgabe der Erforschung von Rassismus und dessen sozialer, kultureller wie struktureller Bedeutung, wobei keine Reproduktion von rassistischen Mustern erfolgen darf. In diesem Bezug wird in diesem Artikel das ‚CUDOS-Modell‘ von Robert K. Merton (1973 [1942]) vorgestellt, das sich an universalen Prinzipien von wissenschaftlicher Arbeit ausrichtet. Das Modell bietet so einen ethischen Gegenentwurf zum Identifizieren rassistischer Verzerrungen. Insbesondere wird die Bedeutung des Prinzipien des CUDOS-Modells im Bereich Schule verdeutlicht, da hier das Wissen für den Umgang mit Rassismus vermittelt werden kann, und Schulen auch den zentralen Raum bieten für gesesellschaftliche Sozialisation.

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