Abstract
Gesellschaftliche Polarisierungen wirken zunehmend in Schulen hinein. Lehrpersonen und Schulleitungen stehen unter Druck, in konfliktgeladenen Situationen angemessen zu reagieren. Der Beitrag zeigt, wie schulische Führung in solchen Kontexten Handlungsfähigkeit sichern kann – durch normative Klärung, strukturierte Entscheidungswege und institutionalisierte Reflexion. Am Beispiel der Plattform «In Frieden lernen» (www.infriedenlernen.ch) wird dargestellt, wie Fallarbeit, Beziehungskontexte und strategische Handlungsfelder Schulleitungen dabei unterstützen, einen sicheren Lern- und Lebensraum zu gestalten. Der Fokus liegt auf Führungskultur: Nicht politische Positionierung, sondern klare Orientierung, strukturelle Verankerung und nachhaltige Netzwerkbildung ermöglichen professionelles Handeln in polarisierten Zeiten.

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