Abstract
Um Schulen im digitalen Wandel zukunftsfähig zu gestalten, schafft agile Führung gezielt Freiräume für Kreativität und Innovation: Sie setzt auf lernförderliche Rahmenbedingungen statt auf starre Vorgaben. Dieser Beitrag zeigt auf, wie drei zentrale Prinzipien diesen Transformationsprozess leiten können. Zum einen bündeln fokussierte Leitplanken die Energie des Teams, indem sie feste Systemvorgaben mit flexibel gestaltbaren Spielregeln kombinieren. Zum anderen setzt agile Führung auf echte Partizipation, bei der alle Betroffenen zu aktiven Mitgestaltenden werden. Schliesslich ermöglicht ein iterativ-inkrementelles Vorgehen ein schrittweises Lernen in Entwicklungszyklen. Das analoge Brettspiel ImaginEd dient dabei als geschützter Simulationsraum, um diese agilen Prinzipien praktisch zu
erproben und konkrete Impulse für die Schule abzuleiten.

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