Abstract
Führungspersonen im Bildungsbereich agieren in einem Spannungsfeld, in dem die gesamtschulische Verantwortung für Qualitätssicherung und -entwicklung auf autonome Gestaltungsansprüche von Lehrpersonen trifft. Um in diesem Spannungskomplex professionell zu agieren, können Dimensionen sozialer Nachhaltigkeit sowie systemisch-konstruktivistische Perspektiven zentrale Impulse für die Entwicklung einer nachhaltigen Führungskultur liefern. Ziel des Beitrags ist daher, Facetten einer solchen Führungskultur herauszuarbeiten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich eine nachhaltige Führungskultur durch Beziehungsorientierung, dialogische und sinnstiftende Führung, Perspektivenvielfalt sowie die Berücksichtigung unterschiedlicher Kontexte auszeichnet. Ergänzend erweisen sich geteilte Verantwortung, Selbststeuerungs- und Organisationsfähigkeit sowie Selbstreflexivität als zentrale Merkmale.

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