Abstract
Die zunehmende Verbreitung generativer KI-Systeme stellt traditionelle Aufgabenformate vor grundlegende Herausforderungen. Der Beitrag argumentiert, dass die Antwort nicht in verstärkter technischer Kontrolle liegen kann, sondern in einer Neuausrichtung der Aufgaben- und Führungskultur. Auf der Grundlage des 3×3-Modells für KI-resilientere Aufgaben wird ein wertebasiertes Führungsverständnis entfaltet, das neun Prinzipien einer nachhaltigen Kultur des Ermöglichens umfasst. Gestützt auf neuere Forschungsarbeiten zu Vertrauenskultur, Fehlerkultur und soziotechnischen Systemen wird gezeigt: didaktische Architektur und Führungskultur müssen zusammenwirken, damit Eigenleistung sichtbar bleibt und Lernende gerne Verantwortung übernehmen – mit und neben KI.

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