Abstract
Generative Künstliche Intelligenz ist im Alltag angekommen und stellt insbesondere Schulleitungen vor
die Frage, wie Lernen, Lehren und Leistungsbeurteilung sowie Führung unter diesen Bedingungen gestaltet werden können. Verbote greifen dabei ebenso zu kurz wie eine unkritische und unreflektierte Freigabe der KI-Nutzung. Wer heute Schulen leitet und gestaltet, muss Innovationsräume eröffnen, um (KI-)Kompetenzen sowie schulische KI-Ethik zu fördern und gleichzeitig Sicherheit in dem digitalen Transformationsprozess geben. Dieser Beitrag zeigt am Beispiel eines Workshops an einer Wiener Berufsschule, wie Schüler*innen an der Entwicklung von Regeln für den Umgang mit generativer KI beteiligt wurden. In einem partizipativen Prozess erarbeiteten Schüler*innen Richtlinien inhaltlich und forderten ihre Gültigkeit gleichermaßen für Lernende und Lehrende, wodurch dies zu einem Instrument von Schulführung wird.

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International.
Copyright (c) 2026 #schuleverantworten
