Abstract
Die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) bleibt weltweit hinter den Zielpfaden zurück. Forschung zur inneren Transformation zeigt, dass Wahrnehmung, Motivation, Urteilskraft und Kooperation zentrale Voraussetzungen für Veränderung sind. Schulen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, da sie über Bildung im Sinne von SDG 4.7 Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung fördern. Die innere Dimension von Schulführung in diesem Kontext ist jedoch bisher weder konzeptionell geklärt noch systematisch mit Schulführungsmodellen verknüpft. Schulführung erfordert neben Handlungskompetenzen auch innere Fähigkeiten und Qualitäten, die sich in einer gemeinsam getragenen Führungskultur entfalten. Der Artikel geht der Frage nach, welche Rolle der Inner Development Guide (IDG) dabei spielt. Er ordnet den Ansatz wissenschaftlich ein und verknüpft ihn exemplarisch mit dem Zürcher Schulführungsmodell, illustriert durch Praxisbeispiele.

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