














Antisemitismusprävention in Primar- und Sekundarstufenpädagogik
Trotz des Slogans „Nie wieder“, der als mitreißender ethischer Imperativ erklingt, um für die Menschenrechte zu kämpfen und zukünftige Völkermorde zu verhindern, hat die Menschheit immer noch mit verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus zu tun.
Die Rassismusforschung soll keine neutrale Position im Verständnis einer Gleichgültigkeit einnehmen, sondern sie hat parteiisch im Hinblick auf die Menschenwürde zu handeln
Die Vermittlung von Demokratie als Auftrag und Chance von Bildungseinrichtungen
Demokratiebildung ist untrennbar mit der Haltung schulischer Führungskräfte verbunden. Schulleitungen prägen durch ihr Handeln, ihre Kommunikationsformen und Entscheidungsprozesse die Organisationskultur der Schule maßgeblich.
Erkenntnisse zur Förderung von Respekt, Demokratie und Vielfalt
Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Schulen sind eine Herausforderung, die institutionelle Verantwortung, professionelle Reflexion und pädagogische Kreativität auf pädagogischer, sozialer und kultureller Ebene erfordert.
Wie kann es gelingen, Schule so zu gestalten, dass jede Erstsprache als Ressource erlebt wird?
Linguizismus (ist) kein Randphänomen […] Solange andere Erstsprachen als Deutsch implizit als Abweichung von einer nationalsprachlichen Norm betrachtet werden, bleiben Benachteiligungen bestehen.
Einen sicheren Lern- und Lebensraum zu gestalten, […] heißt Spannungen einordnen, benennen und bearbeiten. Verlässlichkeit entsteht dort, wo Bildungsauftrag und Schutzpflicht […] institutionell miteinander verbunden werden.
Frühe Warnsignale für Schulen sind […] zunehmende Polarisierung, abwertende Aussagen über bestimmte Gruppen, veränderte Sprache, soziale Isolation sowie eine steigende Gewaltakzeptanz.
„Der Kalte Krieg endete, die Welt ist immer stärker vernetzt, Klima- und Biodiversitätskrise prägen unser Leben. Auch das Verständnis, was Bildung ist und was Bildung erreichen kann und soll, hat sich umfassend verändert.“
Das […] Buch schafft […] bietet eine fundierte theoretische Einordnung und stellt einen Bezug zur schulischen Praxis her. Es widmet sich traumainformierten Ansätzen und richtet sich dabei an (angehende) Lehrkräfte und die Lehrer*innenbildung.
Seit der Jahrtausendwende erstarkt eine neue Forme eines israelbezogenen Antisemitismus, der die Kritik am Staat Israel oder dessen Regierung mit antisemitischen Motiven verbindet.
Das Gefühl der Bedrohung, das durch die Befürchtung ausgelöst wird, aufgrund eines negativen Stereotyps über ihre Gruppe beurteilt zu werden, beeinträchtigt deren Leistungsfähigkeit.
Werden Menschen aufgrund ihrer zugewiesenen Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe als anders, fremd oder unnormal markiert, besteht die Gefahr, dass aus ungleich ein ungleichwertig wird.
Der Begriff bezeichnet pädagogische Ansätze und Konzepte, die Vorurteile als Mittel der Reflexion nutzen, um Ausgrenzung bzw. Diskriminierung aktiv abzubauen.
Im Gegensatz zum Islam ist der Islamismus keine Religion, sondern eine politische Ideologie, die Religion instrumentalisiert und religiöse Sprache missbraucht.
Von Rassen mag man bei Hunden und Katzen sprechen, nicht aber kann und darf man es bei Menschen; es steht im Widerspruch zu den Menschenrechten und zur Menschenwürde.
Das Open-Access-Journal #schuleverantworten ergründet viermal jährlich Themenschwerpunkte aus verschiedenen Blickwinkeln. Verantwortungsträger*innen berichten aus der Praxis. Forschende liefern sachorientiert und evidenzbasiert Impulse zur Führungskultur. Im Interview beantworten Schul-Expert*innen Fragen. Der Call for Papers lädt Interessierte ein, Beiträge zum Journal einzureichen.
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