Abstract
Grüne und Nachhaltige Chemie entwickelte sich als Reaktion auf historische Umwelt- und Gesundheitskrisen wie Silent Spring, Love Canal oder die Bhopal-Katastrophe und verfolgen das Ziel, chemische Produkte und Prozesse sicherer, ressourcenschonender und umweltverträglicher zu gestalten. Basierend auf den zwölf Prinzipien der Grünen Chemie sowie Konzepten der Nachhaltigen Chemie eröffnen sich neue Perspektiven für den Chemieunterricht im Sinne gesellschaftlicher Verantwortung. Lehrpersonen übernehmen hier eine Rolle im Sinne nachhaltiger Führungskultur. Internationale Initiativen wie Beyond Benign und die österreichische Plattform Grüne Chemie unterstützen diesen Wandel. Anhand einem Beispiel aus der aktuellen Forschung im Bereich Grüne Chemie wird gezeigt, wie ein ko-kreatives und kollaboratives Problemlösen zu einem Leitprinzip eines zukunftsorientierten Chemieunterrichts werden kann.

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