Abstract
„Bildung soll auch zu Maßnahmen im Kampf gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und sämtliche Handlungen und Ideologien beitragen, die Hass schüren oder zu jeglicher Form von Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt aufhetzen.“ So heißt es in Artikel 5 der Empfehlung zu Bildung für Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) – einem global gültigen Völkerrechtstext, der alle Staaten der Welt dazu aufruft, die Inhalte der Empfehlung bei der Gestaltung von Bildung umzusetzen. Dieser „Denkraum Zukünfte“ stellt die UNESCO-Empfehlung vor und zeigt auf, warum Bildung in den Bereichen Kunst und Kultur einen besonderen Stellenwert darin einnimmt. Dem Bildungsauftrag der Wertschätzung kultureller Vielfalt begegnet die Didaktik der Zukünftebildung, entgegen uniformitaristischen Tendenzen in der Bildungspolitik, mit einem vielfältigen Angebot – denn gelebte kulturelle Bildung kann Zukunftsorientierung in Schulen und Hochschulen verankern.

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International.
Copyright (c) 2026 #schuleverantworten
