Unterricht für stille Kinder gestalten: Kreative Potenziale aus Sicht pädagogischer Expert*innen
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Schlagwörter

zurückhaltendes Verhalten
stille Schüler*innen
kreative Unterrichtsgestaltung
Inklusive Pädagogik

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Zitationsvorschlag

Unterricht für stille Kinder gestalten: Kreative Potenziale aus Sicht pädagogischer Expert*innen. (2026). #schuleverantworten, 6(3). https://doi.org/10.53349/schuleverantworten.2026.i3.a722

Abstract

Kreativität von Lehrpersonen zeigt sich in der Entwicklung von Unterricht und der Anpassung von Lernumgebungen durch vielfältige Aufgabenstellungen, Sozialformen, Medien sowie Ausdrucks- und Leistungsmöglichkeiten. Schriftliche, gestalterische, musische und digitale Lernprodukte können den öffentlichen Sprechdruck verringern und „stillen“ Schüler*innen ermöglichen, ihre Fähigkeiten – auch auf kreative Weise – zu zeigen. Offene, flexible und wertschätzende Lernumgebungen, in denen unterschiedliche Lern- und Ausdruckswege als gleichwertig anerkannt werden, können Beteiligungsbarrieren abbauen sowie Selbstwirksamkeit, Selbstermächtigung und schulische Teilhabe fördern. Zugleich können Lehrpersonen Selbstwirksamkeit erfahren, wenn sie Unterricht angesichts vielfältiger Persönlichkeiten und Bedarfe flexibel, problemlösend und kreativ weiterentwickeln. Wird diese Kreativität in pädagogischen Teams geteilt und strukturell unterstützt, kann sie zum Ausgangspunkt einer inklusiven Schulentwicklung werden, die „stille“ und „laute“ Kinder, Jugendliche und Pädagog*innen stärkt. 

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