Abstract
Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) bezeichnet ein Syndrom miteinander verbundener, abwertender, ausgrenzender und diskriminierender Einstellungen gegenüber Menschen aufgrund zugeschriebener Gruppenzugehörigkeit, die auf einer Ideologie der Ungleichwertigkeit basiert.
Neben Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Rassismus fallen unter anderem auch die Abwertung von Menschen mit Behinderung und die Abwertung von armen, wohnungslosen, asylsuchenden oder langzeitarbeitslosen Menschen sowie Sexismus unter die Facetten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International.
Copyright (c) 2026 #schuleverantworten
