Abstract
Während Traumatisierung lange ein relevantes Thema für Lehrpersonen war, die Kinder in krisenhaften Lebenssituationen bzw. mit belasteten Lebensgeschichten – oft in Kooperation mit sozialpädagogischen Institutionen – betreuten, ist es seit spätestens zehn Jahren in fast allen Schulen von Bedeutung. Zuvor war es schwieriger, pädagogische Literatur zu finden, die sich der schulischen Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Traumaerfahrung widmet. Seit einigen Jahren befinden sich nun verschiedene Werke am Markt, die durchaus unterschiedliche Begrifflichkeiten verwenden. Das vorliegende Buch schafft hier Klarheit, bietet eine fundierte theoretische Einordnung und stellt einen Bezug zur schulischen Praxis her. Es widmet sich traumainformierten Ansätzen und richtet sich dabei an (angehende) Lehrkräfte und die Lehrer*innenbildung. Es zeigt Alltagsmythen auf, regt zur Reflexion an und stellt Konzepte vor, wie sich Schulen zu einem sicheren Ort mit inklusiven Lern- und Entwicklungsräumen für Schüler*innen und Lehrpersonen entwickeln können.

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