Abstract
Vorurteile können als sozial und historisch geprägte, funktionale Denkmuster, die Orientierung, Selbstwertstabilisierung und Gruppenzugehörigkeit ermöglichen, diskriminierende Handlungen leiten.
Vorurteilsbewusste Pädagogik nutzt Vorurteile als Anlass zur Reflexion und verfolgt das Ziel, Menschen in ihrer Identität zu stärken, Vielfalt erfahrbar zu machen sowie kritisches Denken über Einseitigkeiten und Diskriminierung zu fördern bzw. Strategien zum aktiven Eintreten gegen Ausgrenzung und Herabsetzung zu entwickeln.

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